Angezogen von Mode

Angezogen von Mode

Belebte Innenstädte mit ihren Plätzen, Gassen, Grätzeln, Shops, Gastronomiebetrieben,Dienstleistern und Aktionen bringen Menschen zusammen: Zum Einkaufen, Flanieren, Gustieren und Feiern. Das hat man in der insBesondere Innenstadt St. Pölten längst verstanden.

Was mit der Modenschau rund um den „Wilden Leopold“ seinen Anfang nahm, hat sich 2016 mit dem Modemittwoch, dem Mädelstag oder der Shopping Prinzessin zu einem regelrechten Modetrend entwickelt. „Mode, die anzieht.“ könnte man meinen und behält mit dieser Aussage gleich doppelt recht. Selbst Vorbeiflanierer konnten den Open-Air-Laufstegen in der Innenstadt nicht entkommen. Oder besser gesagt: dem, was dort an Modetrends, Must-haves und Kunterbunten der in St. Pölten ansässigen Boutiquen und Modeläden entsprungen ist. Gezeigt wurde so ziemlich alles, was in ist und was an Looks noch so auf uns zu kommt: von Sommerkleidchen, über schicke Businesslooks für Mann und Frau bis hin zu lässig-jugendlichen Sportoutfits. Aktive Zielgruppeninitiativen Experimentieren mit einfachen und schnell umsetzbaren Möglichkeiten, die langfristig bestehen und erfolgreich sind, das liegt dem Innenstadtmarketing-Chef im Blut.

„Modeschauen sind für uns ein gutes Mittel um die viele Boutiquen jeglicher Größenordnung ins Rampenlicht zu rücken“, gibt sich Matthias Weiländer zufrieden. Auf der einen Seite dienen Aktivitäten wie Modenschauen zielgerichtet zur Belebung der Innenstadt. Auf der anderen Seite dazu, das stationäre Geschäft anzukurbeln – dem Internethandel ein Stück weit die kalte Schulter zu zeigen. Denn vom Laufsteg geht es direkt hinein in die Boutiquen der Stadt, wo Inhaber undVerkäufer an den Veranstaltungsabenden mit extralangen Öffnungszeiten, Prosecco und qualifizierter Beratung mit den Kunden auf „Du und Du“ sind. Beratungsleistung von der Stange war gestern.

Keineswegs nur Show

Franz König ist einer, der es wissen muss. Bereits vor 30 Jahren hat der St. Pöltner Geschäftsmann mit einer jährlichen Modenschau der Extraklasse den textilen Saisonbeginn eingeläutet. In ganz großem Stil. „Mit Modenschauen zeigt man einerseits seinen Kunden und künftigen Kunden, was möglich ist, was kommt und was der Handel bereithält“, so König. Andererseits ist es ihm besonders wichtig, „dass man die Gesichter, die handelnden Personen zur Marke beziehungsweise zu den Boutiquen und Modegeschäften kennt und kennen lernt. Denn in Wahrheit sind gute Persönlichkeiten im Verkauf die wirklichen Erfolgs- und Frequenzbringer für die Geschäfte und letztendlich für die Stadt.“ Individualität ist auch hier ein Stichwort, das uns noch lange begleiten wird.

Beliebt & belebt

Doch Modenschauen sind nur eine von den vielen Ideen rund um Matthias Weiländer, die zur Belebung der Innenstadt beitragen, den Wirtschaftsfaktor und damit auch den Standort stärken, indem mehr Kaufkraft nach St. Pölten geholt wird. Es sind Veranstaltungen und verkaufsfördernde Aktionen generell, wie der Rosenmarkt, der eingangs erwähnte Wilde Leopold am 11. November oder die Maskerade zum Fasching, das Schreinergassenfest, die Kinderspielstadt oder Gutscheine und Gutscheinkarte, die sich in den letzten zehn Jahren mehr und mehr etabliert haben. Mit Erfolg, natürlich. Das bleibt auch 2017 so. Die Modenschauen sind dieses Jahr wieder Fixstarter in jeder Saison. Fix deshalb, da mit diesem zielgruppenorientieren Veranstaltungen ganz schön viel Publikum angezogen wurde. Nicht nur modisch.

Veranstaltungstipps unter: www.facebook.com/insBesondereInnenstadtStPoelten

 

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