Neuer Wirtschaftspark in der Landeshauptstadt

Neuer Wirtschaftspark in der Landeshauptstadt

Die Stadt St. Pölten, die ecoplus NÖ Wirtschaftsagentur GmbH und die ÖBB Immobilienmanagement GmbH wollen den Wirtschaftspark NOE Central im Süden der niederösterreichischen Landeshauptstadt künftig gemeinsam entwickeln und vermarkten. Zur Umsetzung sollen eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen und ein Businessplan ausgearbeitet werden.

Schon in der nächsten Sitzung des Gemeinderates am 25. Juni 2018 soll der Grundsatzbeschluss für die Gründung eines Wirtschaftsparks in St. Pölten gefasst und die Wirtschaftsservicestelle der Stadt „ecopoint“ mit der Umsetzung betraut werden.

Die Stadt St. Pölten und die ÖBB Immobilienmanagement GmbH verfügen im Süden der Stadt über großflächige, teilweise bereits zusammenhängende und gewidmete Industrieflächen. Zur strategischen Standortentwicklung der Stadt St. Pölten ist nun durch die Zusammenarbeit mit der ecoplus NÖ Wirtschaftsagentur GmbH und der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH die gemeinsame Entwicklung und Vermarktung des „Wirtschaftsparks NOE Central St. Pölten“ beabsichtigt. Damit können die Wirtschaftsförderung des Landes auf den Standort St. Pölten ausgedehnt und zukünftige Projekte in der Landeshauptstadt St. Pölten gemeinsam realisiert werden.

„In Verbindung mit der Anfang des Jahres 2018 ins Leben gerufenen Industriearbeitsplatzförderung „St. Pölten als Produktionsstandort sichern“ werden gemeinsam mit der Wirtschaftsparkentwicklung entscheidende Rahmenbedingungen und Anreize für die Betriebsansiedlung in der Stadt St. Pölten für die nächsten Jahre geschaffen“, ist Bürgermeister Mag. Matthias Stadler überzeugt und freut sich darüber, dass die Wirtschaftsförderung durch die Wirtschaftsservicestelle des Landes „ecoplus“, so wie mit Landeshauptfrau Johann Mikl-Leitner, vereinbart, umgesetzt wird.

Attraktive Widmung
Der künftige „Wirtschaftspark NOE Central St. Pölten“ umfasst Industrieflächen der ÖBB östlich der Mariazeller Bundesstraße (B20) (Bauland Industrie gewidmete Flächen rund 28ha) mit Gleisanschluss und die angrenzenden Parzellen, teilweise im Eigentum der Stadt St. Pölten (Bauland Industrie gewidmete Flächen rund 24ha) und teilweise im Privatbesitz (rund 17ha). Derart große Zusammenhängende, als Industriegebiet gewidmete, Flächen sind in Österreich mittlerweile sehr selten.

Das weitere Procedere
Der Kooperationsvertrag soll in den zuständigen Gremien der Beteiligten zeitnahe abgesegnet und danach unterzeichnet werden. Anschließend kann mit der gemeinsamen Vermarktung der Flächen begonnen werden. Ansprechpartner für künftige Investoren ist die Wirtschaftsservicestelle der Stadt St. Pölten „ecopoint“.

Quelle: STP Konkret online

Foto: Sepa Media